Augenarzt Wien | Dr. Seiller-Tarbuk

Routinekontrolle

Viele Augenerkrankungen bleiben lange unbemerkt. Wenn man selbst Beschwerden bemerkt, sind häufig bereits dauerhafte Schäden entstanden. Regelmäßige Routinekontrollen helfen, solche Erkrankungen in einem frühen Stadium zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.

Routinekontrolle Augenarzt – Empfehlung

Wann ist eine Augenuntersuchung sinnvoll?

Frau bei der Augenuntersuchung beim Augenarzt

Warum ist eine jährliche Augenkontrolle sinnvoll?

Die jährliche Routinekontrolle beim Augenarzt ist in erster Linie eine Vorsorgeuntersuchung. Oft bestätigt die Untersuchung, dass alles in Ordnung ist. Doch gerade diese Gewissheit ist wertvoll.

Denn viele Erkrankungen schreiten schleichend voran. Beim Glaukom zum Beispiel bleibt jeder zweite Patient unentdeckt, bis bereits irreversible Schäden eingetreten sind. Eine traurige Tatsache, welche sich durch Routinekontrollen oft vermeiden lässt.

Eine regelmäßige Kontrolle stellt sicher, dass Veränderungen früh erkannt und bei Bedarf zeitnah behandelt werden können.

Empfehlungen der ÖOG

Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) empfiehlt für gesunde, junge Erwachsene regelmäßige Kontrollen alle 2–3 Jahre.

Ab dem 40. Lebensjahr sollte man jedoch jährlich augenärztliche Kontrollen durchführen lassen.

Bei Risikofaktoren wie familiärer Glaukom-Belastung, Diabetes mellitus, starker Fehlsichtigkeit oder Verdacht auf Netzhautveränderungen kann es notwendig sein, zusätzliche Untersuchungen wie eine optische Kohärenztomographie (OCT) oder eine Gesichtsfeldmessung durchzuführen.

Empfehlung

  • für alle ab 40 Jahren
  • bei familiärer Vorbelastung
  • bei Fehlsichtigkeiten (Myopie)
  • bei Diabetes und Bluthochdruck
  • bei Risikofaktoren
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Routinekontrolle Augenarzt – Untersuchungen

Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Anamnese

Arztgespräch

Arztgespräch – Anamnese in der Augenarztpraxis

Bei der Anamnese steht zunächst das Gespräch mit den Eltern im Mittelpunkt. Der Arzt fragt nach wichtigen Informationen zur Schwangerschaft, Geburt und Entwicklung des Kindes sowie nach Risikofaktoren in der Familie. Dazu gehören zum Beispiel starke Fehlsichtigkeiten, Schielen, Amblyopie oder angeborene Augenerkrankungen. Auch Frühgeburtlichkeit, neurologische Erkrankungen oder genetische Syndrome sind relevante Hinweise.

Diese Angaben helfen einzuschätzen, ob ein erhöhtes Risiko für bestimmte Augenprobleme besteht und worauf bei der Untersuchung besonders geachtet werden sollte. Eltern können sich vorbereiten, indem sie den Mutter-Kind-Pass und vorhandene Befunde mitbringen und sich überlegen, ob ihnen bei ihrem Kind bereits Besonderheiten am Sehen oder Verhalten aufgefallen sind.

Augenarzt in Wien | Wahlarzt

Meine Philosophie

Dr. Seiller-Tarbuk, Augenarzt Wien

Aus meiner Zeit in Kassenordinationen weiß ich, wie frustrierend es ist, wenn die nötige Zeit für eine gründliche Betreuung fehlt. Sowohl für Patient:innen als auch für mich als Arzt.

Darum habe ich mich bewusst für die Privatordination entschieden. Hier kann ich mir die Zeit für meine Patienten nehmen, die notwendig ist, um Untersuchungen in Ruhe durchzuführen, Befunde verständlich zu erklären und gemeinsam weitere Schritte zu planen.

Dank meiner Tätigkeit im Krankenhaus biete ich nicht nur moderne Diagnostik in meiner Ordination. So habe ich auch die Möglichkeit, meine Patient:innen in Spezialambulanzen oder bei Operationen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder weiter persönlich zu betreuen.

Vorteile

Individuelle Behandlung

Individuelle Behandlung

Ich nehme mir ausreichend Zeit, um Ihre Beschwerden genau zu verstehen, eine gründliche Untersuchung durchzuführen und alle Fragen in Ruhe zu beantworten.

Moderne Ausstattung

Moderne Ausstattung

In meiner Ordination stehen modernste diagnostische Geräte zur Verfügung für präzise Untersuchungen nach neuesten Standards.

Alles aus einer Hand

Alles aus einer Hand

Aufgrund meiner Tätigkeit im Krankenhaus bin ich nicht nur in der Ordination für Sie da, sondern kann Sie bei Bedarf auch im Krankenhaus oder Spezialambulanzen persönlich weiter betreuen.

Zeit für eine Augenkontrolle?

Regelmäßige Vorsorge hilft, Ihr Sehvermögen zu erhalten. Durch regelmäßige Kontrollen können Augenerkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

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Routinekontrolle Augenarzt – Ablauf

Ablauf der Kontrolle beim Augenarzt

1.

Moderne Diagnostik

Augenarzt in Wien | Dr. Seiller-Tarbuk

Nach der Anmeldung beginnt die Untersuchung mit verschiedenen Geräten. Dazu zählen beispielsweise eine automatische Bestimmung der Brechkraft sowie die Messung des Augeninnendrucks oder Aufnahmen des Augenhintergrundes.

Alle Tests sind schmerzfrei und dauern nur wenige Minuten. Bei Bedarf werden anschließend weiterführende Untersuchungen wie Gesichtsfeldmessungen oder eine detaillierte Netzhautaufnahme durchgeführt.

Modernes Diagnosegerät in der Augenarztpraxis
Brille – Sehfunktion beim Augenarzt
2.

Sehfunktion

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Im Anschluss wird die Funktion der Augen überprüft. Dabei werden Augenstellung, Beweglichkeit und Sehschärfe kontrolliert. So kann festgestellt werden, ob eine neue Brille oder Kontaktlinsen die Sehkraft verbessern können oder andere Ursachen für eine Sehverschlechterung bestehen.

Diese Untersuchungen werden in der Regel vom Augenarzt selbst oder Fachpersonal (OrthoptistInnen) durchgeführt.

3.

Augenuntersuchung

Augenarzt in Wien | Dr. Seiller-Tarbuk

Der letzte Teil der Routinekontrolle dient der detaillierten ärztlichen Untersuchung. Häufig werden dazu Pupillenerweiterungstropfen verwendet, die einen umfassenden Einblick in das Augeninnere ermöglichen. Nach einer kurzen Einwirkzeit folgt die gründliche Untersuchung der vorderen und hinteren Augenabschnitte.

Danach untersucht der Augenarzt gründlich alle Bereiche: von Lidern und Hornhaut bis hin zur Linse, Netzhaut und dem Sehnerv.

Augenuntersuchung beim Augenarzt Wien

Gut zu wissen:

Der gesamte Termin dauert meist zwischen 45 und 60 Minuten, abhängig von den notwendigen Untersuchungen.

Bringen Sie Ihre aktuelle Brille oder Kontaktlinsen mit, um die Sehschärfe optimal überprüfen zu können.

Wenn eine Pupillenerweiterung notwendig ist, dürfen Sie nach der Untersuchung für einige Stunden nicht Autofahren.

Bringen Sie bitte relevante, alte Befunde und OP-Berichte mit.

Routinekontrolle – Infomaterial

Häufige Fragen & weitere Informationen

Häufige Fragen (FAQ)
Warum ist eine regelmäßige Augenuntersuchung wichtig? +
Viele Augenerkrankungen wie Glaukom, Makuladegeneration oder diabetische Retinopathie verlaufen zunächst völlig symptomlos. Wenn Sie selbst Veränderungen bemerken, sind oft bereits dauerhafte Schäden entstanden. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung – bevor bleibende Einschränkungen auftreten.
Wie oft sollte ich meine Augen überprüfen lassen? +
Die Häufigkeit hängt von Alter, Gesundheitszustand und Risiko ab. Als grobe Orientierung: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eine erste Untersuchung spätestens vor dem Schuleintritt, danach alle zwei Jahre. Erwachsene unter 40 Jahren: Alle zwei bis drei Jahre. Bei viel Bildschirmarbeit oder Kontaktlinsen jährlich. Erwachsene ab 40 Jahren: Alle ein bis zwei Jahre – das Risiko für Alterssichtigkeit und Grünen Star steigt. Personen ab 60 Jahren: Jährlich, um Grauer Star, Makuladegeneration und andere altersbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Risikogruppen (starke Fehlsichtigkeit, familiäre Vorbelastung, Diabetes, Bluthochdruck, Kortison): Mindestens einmal pro Jahr.
Wann sollten Kinder zur Routinekontrolle kommen? +
Eine erste augenärztliche Untersuchung sollte spätestens vor dem Schuleintritt erfolgen. Sehprobleme wie Schielen oder Kurzsichtigkeit können frühzeitig erkannt und behandelt werden – je früher, desto besser. Danach sind Kontrollen alle zwei Jahre sinnvoll, bei bestehender Fehlsichtigkeit oder Beschwerden häufiger.
Welche Untersuchungen gehören zu einer Routinekontrolle? +
Eine vollständige Routinekontrolle umfasst: Anamnese (Gespräch über Vorerkrankungen und Beschwerden), Sehschärfebestimmung, Brillen- und Kontaktlinsenanpassung, Augeninnendruckmessung, Spaltlampenuntersuchung des vorderen Augenabschnitts und Beurteilung des Augenhintergrunds. Bei Bedarf werden zusätzlich OCT-Aufnahmen oder eine Gesichtsfeldmessung durchgeführt.
Wie lange dauert eine Augenuntersuchung? +
Eine gründliche Routinekontrolle dauert in meiner Ordination in der Regel 45–60 Minuten – inklusive Gespräch und Befundbesprechung. Wenn Spezialuntersuchungen wie OCT oder Gesichtsfeldmessung notwendig sind, kann es etwas länger dauern.
Was sollte ich zum Termin mitbringen? +
Bringen Sie bitte Ihre aktuelle Brille oder Kontaktlinsen mit. Wenn Sie alte Befunde, Augenmessprotokolle oder OP-Berichte haben, bringen Sie diese ebenfalls mit – das erleichtert die Beurteilung von Veränderungen über die Zeit. Informieren Sie uns auch über Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen.
Muss ich meine Kontaktlinsen vor der Untersuchung entfernen? +
Für eine genaue Brillenkorrektur sollten Sie Ihre Kontaktlinsen idealerweise einige Stunden vor dem Termin entfernen, damit sich die Hornhaut erholen kann. Harte Kontaktlinsen sollten möglichst 1–2 Tage vorher nicht getragen werden. Bringen Sie Ihre Kontaktlinsen und deren Daten trotzdem mit.
Welche Augenkrankheiten können im Rahmen der Kontrolle entdeckt werden? +
Im Rahmen einer Routinekontrolle können unter anderem erkannt werden: Glaukom (Grüner Star), Katarakt (Grauer Star), Makuladegeneration (AMD), diabetische Retinopathie, Netzhautveränderungen, Hornhauterkrankungen und erhöhter Augeninnendruck. Viele dieser Erkrankungen verlaufen im Frühstadium völlig symptomlos.
Sind Routinekontrollen auch ohne Beschwerden sinnvoll? +
Ja, gerade dann. Viele schwere Augenerkrankungen wie Glaukom oder Makuladegeneration verursachen im Frühstadium keine spürbaren Symptome. Wenn Sie warten, bis Beschwerden auftreten, sind häufig bereits irreversible Schäden entstanden. Regelmäßige Kontrollen sind der beste Schutz für Ihr Sehvermögen.
Gibt es spezielle Empfehlungen für Kontaktlinsen- oder Brillenträger? +
Kontaktlinsenträger sollten mindestens einmal jährlich zur Kontrolle – neben der Überprüfung der Sehkorrektur werden auch Hornhaut und Bindehaut auf Veränderungen durch die Linsen untersucht. Brillenträger sollten alle 1–2 Jahre ihre Sehstärke überprüfen lassen, um sicherzustellen, dass die Korrektur noch optimal ist.
Was passiert, wenn bei der Untersuchung eine Auffälligkeit entdeckt wird? +
Wenn bei der Untersuchung ein auffälliger Befund festgestellt wird, bespreche ich diesen ausführlich mit Ihnen. Je nach Befund werden weitere Untersuchungen, engmaschigere Kontrollen oder eine Behandlung empfohlen. Dank meiner Tätigkeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien kann ich Sie bei Bedarf auch dort persönlich weiter betreuen.